Wir brauchen keinen Profifotografen. Das macht ein Freund der Familie, der hat auch eine gute Kamera.

Liebe Brautpaare,
wenn ihr das auch für euch so entschieden habt, möchte ich euch gerne ein paar Gedanken dazu ans Herz legen.

Ich weiß, ihr habt ein festgelegtes Budget für euren Hochzeitstag (oder zumindest so in etwa). Aber wollt ihr wirklich bei euren Hochzeitsfotos sparen?

Ok, der Freund der Familie hat eine sehr gute Kamera und ihr habt auch schon viele schöne Urlaubsfotos von ihm gesehen. Aber hat er auch die nötige Erfahrung als Hochzeitsfotograf?
Weiß er mit den sich schnell ändernden Lichtverhältnissen umzugehen?
Hat er auch die nötige Ausrüstung für die etwas anderen, kreativeren Hochzeitsfotos?
Weiß er genau, auf welche Situation und Details es ankommt?
Kennt er sich mit der Bildbearbeitung aus (in die wir Fotografen auch sehr viel Leidenschaft stecken) und achtet er auf eine gleichmäßige Bildsprache, damit sich eure Fotos später harmonisch in ein wundervolles Hochzeitsalbum einfügen lassen?

Wenn euch das alles nicht so wichtig ist, dann sind euch die Fotos wahrscheinlich auch nicht so wichtig. Nur denkt daran: Das Essen hat wunderbar geschmeckt, aber es ist weg. Die Hochzeitstorte ist aufgegessen. Die geniale Band spielt schon längst wieder auf einem anderen Fest und der Brautstrauß ist verwelkt. Was euch nach der Hochzeit noch bleibt, sind die Ringe und die Fotos.

Zugegeben, gute Hochzeitsfotografen sind teuer, aber sie stecken ihr Herzblut in eure Fotos, damit ihr gar nicht aufhören könnt, sie immer und immer wieder anzuschauen.